Interessantes


Was bedeuten die einzelnen Verpackungssymbole

veröffentlicht um 04.01.2015, 10:13 von Michael Pech   [ aktualisiert 04.01.2015, 11:26 von Michael Pech ]

Verpackungssymbole – sie sind auf so gut wie jeder Verpackung zu finden und zeigen Dir an, wie Du das Produkt recyceln sollst, welche Gefahren von ihm ausgehen oder andere Erläuterungen zur Handhabung des Produktes. Welche gibt es und was sind die wichtigsten Symbole? Wir erklären Dir in unserem Verpackungssymbole-Ratgeber.

Verpackungssymbole sind überall zu finden. Wenn Du Dir Verpackungen genauer anschaust, wirst Du erkennen, dass auf jeder Verpackung mindestens ein Symbol zu finden ist. Doch was bedeuten diese überhaupt? Es gibt allgemeine Symbole, die Du in fast jeder Sparte finden kannst und dann gibt es auch wieder Symbole, die nur auf bestimmten Produkten zu finden sind. So zum Beispiel Pflegehinweise. Diese kannst Du nur auf Textilien finden. Sie geben Dir Waschhinweise, um die Textilien optimal zu pflegen und Verschleiß zu vermeiden. Andere Verpackungssymbole geben unter anderem Hinweise auf die Entsorgung der Produkte, ob das Produkt mit Lebensmitteln in Berührung kommen darf oder sie zeigen Gefahrensymbole an.

Welche Arten von Verpackungssymbolen gibt es?
Es gibt viele verschiedene Arten von Verpackungssymbolen. So gibt es allgemeine Symbole, die auf vielen Verpackungen zu finden sind und spezielle Symbole, wie Gefahrensymbole oder Pflegehinweise, die man nur auf einigen Verpackungen findet.


Symbol geschätzte, veranschlagte MengeDas an ein “e” erinnernde Symbol bedeutet “geschätzte, veranschlagte Menge”. Es ist auf den meisten Produkten, die eine abgefüllte bzw. abgewogene Menge enthalten, neben der normalen Inhaltsangabe zu finden. Mit dem Verpackungssymbol wird gekennzeichnet, dass der Befüllungsvorgang der Europäischen Fertigpackungsrichtlinie entspricht.
CE-KennzeichnungDie CE-Kennzeichnung auf einem Produkt lässt Dich erkennen, dass ein technisches Produkt den gesetzlichen Bestimmungen, die von der Europäischen Union festgelegt wurden, entspricht und in den Ländern der EU vertrieben werden darf. Unter anderem gibt es eine Richtlinie, die die Sicherheit von Spielzeug regelt.
Glas-Gabel-Symbol oder LE-ZeichenDas Glas-Gabel-Symbol, oder auch LE-Zeichen, kennzeichnet in der EU Materialien, die mit Lebensmittel in Kontakt kommen dürfen. So kannst Du das Glas-Gabel-Symbol beispielsweise auf Geschirr finden.


Recycling Symbole auf der Verpackung

Der Grüne PunktDer Grüne Punkt ist ein duales System zur Mülltrennung in Deutschland. Er besagt, dass die Verpackung recyclebar ist und in die entsprechende Mülltonne entsorgt werden kann. Produktverpackungen, die mit dem Grünen Punkt gekennzeichnet sind, geben an, dass der Hersteller die Pflichten der Verpackungsordnung erfüllt.
WEEE-KennzeichenDas Symbol, auf dem eine durchgestrichene Mülltonne zu sehen ist, bedeutet, dass Du das Gerät nicht im Hausmüllentsorgen darfst. Vielmehr musst Du das elektrische Gerät bei der örtlichen Müllentsorgung abgeben. Die Kennzeichnung basiert auf der WEEE-Richtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2003. Durch die richtige Entsorgung können Teile des Gerätes wiederverwendet werden und die Umwelt wird nicht belastet. Neben elektronischen Geräten sind u. a. Batterien und Akkus mit dem Symbol gekennzeichnet.
MöbiusbandDas Verpackungssymbol “Möbiusband” ist das internationale Symbol für Recycling und steht für wiederverwertbare Güter. Das Symbol ist oftmals mit verschiedenen Recycling-Codesauf der Verpackung zu finden. Dies ist in den unterschiedlichen Werkstoffen und den unterschiedlichen Recyclingmethoden zu begründen. Das Verpackungssymbol gibt Dir Aufschluss über die korrekte Entsorgung. Die Hinweise solltest Du beachten, damit unsere Umwelt geschont wird.

Das Möbiusband in Kombination mit den verschiedenen Recycling-Codes sowie ihrer Bedeutung:

Möbiusband 1 PETMöbiusband 2 PE-HDMöbiusband 3 PVCMöbiusband 4 PE-LDMöbiusband 5 PPMöbiusband 6 PSMöbiusband 7 andereKunststoff
Möbiusband 20 PAP - WellpappeWellpappe
Möbiusband 21 PAP - sonstige PappeSonstige Pappe
Möbiusband 22 PAP - PapierPapier

Weitere Nummern mit Abkürzungen sind:
  • 40 FE Stahl
  • 41 ALU Aluminium
  • 50 FOR Holz
  • 51 FOR Kork
  • 60 TEX Baumwolle
  • 61 TEX Jute
  • 70 GL Farbloses Glas
  • 71 GL Grünes Glas
  • 72 GL Braunes Glas

Abschaltautomatik: Neue Regeln für Kaffeemaschinen

veröffentlicht um 04.01.2015, 10:09 von Michael Pech   [ aktualisiert: 04.01.2015, 10:22 ]

Frankfurt/Main. Aus Bequemlichkeit bleiben in Büros und Privatküchen Kaffeemaschinen oft lange angeschaltet. Dadurch wird Strom verschwendet. Das soll sich ändern: Ab 1. Januar dürfen nur noch Kaffeemaschinen mit Abschaltautomatik in den Handel kommen. 

Morgens brühen sich die meisten Deutschen erst einmal einen Kaffee, später im Büro wird die nächste Kanne angesetzt, und am Nachmittag noch eine. Und auch wenn sich die Trinkgewohnheiten und Zubereitungsarten je nach Land unterscheiden, gehört Kaffee für die meisten Europäer fest zum Alltag. Und das kostet Strom.

«Weil Kaffeemaschinen so verbreitet sind und oft länger angeschaltet sind, als sie tatsächlich benötigt werden, ist das Energieeinsparpotenzial hier hoch», sagt Dietlinde Quack vom Öko-Institut in Freiburg. Viele Kaffeeautomaten haben deshalb mittlerweile eine Abschaltfunktion - aber eben nicht alle. Ab 1. Januar 2015 wird jedoch für Neugeräte eine solche Automatik europaweit Pflicht.

Der Handel darf die Bestände an Geräten ohne Abschaltautomatik noch abverkaufen. Alle Waren aber, die ab 1. Januar neu in den Handel kommen, müssen entsprechend ausgestattet sein, erläutert Jürgen Ripperger, Vorsitzender des Branchenverbands VDE. Auch die Abschaltzeit ist dann gesetzlich geregelt: «Filterkaffeemaschinen mit Thermoskanne müssen sich nach 5 Minuten abstellen, solche mit Glaskanne nach 40 Minuten und Pad- und Kapselmaschine 30 Minuten nach dem letzten Brühvorgang», sagt Quack. «Bis 2020 sollen dadurch europaweit zwei Terawattstunden Strom eingespart werden.»

Geht man davon aus, dass ein Drei-Personen-Haushalt im Jahr 3450 Kilowattstunden verbraucht, entspreche das bis 2020 insgesamt dem Jahresstromverbrauch einer Stadt wie Dortmund. «Pro Haushalt und Jahr sind das im Schnitt zehn Euro weniger», veranschaulicht Jürgen Ripperger diese Zahl. «Durch die neue Regelung entsteht kein Komfortverlust für die Verbraucher», erklärt Quack. Im Gegenteil: «Die Menschen sparen Geld, und das, was sie früher von Hand machen mussten, geht dann automatisch», sagt Ripperger.

Die Gesetzesänderung könnte sich im Handel bemerkbar machen: «Wahrscheinlich wird es Geräte ohne automatische Abschaltung gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit zu besonders attraktiven Preisen geben», sagt der Elektroexperte. Er rät aber dazu, beim Kauf darauf zu achten, dass die Kaffeemaschine schon den neuen EU-Vorgaben entspricht. Denn auch wenn Geräte ohne Abschaltautomatik womöglich zunächst preiswerter erscheinen, sind sie es am Ende nicht unbedingt.

«Geht man von einer Lebensdauer von 5 Jahren und einer Energieeinsparung von 10 Euro jährlich aus, spart man innerhalb dieser Zeit pro Gerät allein schon 50 Euro an Stromkosten durch die automatische Abschaltung», sagt Ripperger. Zieht man diese 50 Euro vom Preis ab, schneidet wahrscheinlich das neue Gerät preislich besser ab als das Schnäppchen.

Das größte Problem sei, dass Maschinen ohne Abschaltautomatik das Wasser warmhalten oder es immer wieder aufheizen - das ist die energierelevanteste Phase, sagt Susanne Heutling vom Umweltbundesamt. Das soll durch die neue Regelung anders werden. Zwar können Verbraucher die automatische Abschaltzeit verändern und um mehrere Stunden erhöhen, Heutling aber wünscht sich, dass Verbraucher diese Funktion nicht nutzen. «Nur dann kann man die Umwelt und den eigenen Geldbeutel schonen.»

«Wessen Kaffeemaschine noch gut funktioniert, der kann sich auch mit einer Schaltuhr behelfen und so seine eigene Abschaltautomatik erschaffen», erklärt Ripperger. Die Schaltuhr muss aber auf die Spannung des Geräts ausgelegt sein. (dpa/tmn)

Rezepte & Kaffeevariationen

veröffentlicht um 04.01.2015, 01:55 von Michael Pech   [ aktualisiert: 15.01.2015, 04:23 ]

Cappuccino, Latte Macchiato, Caffe Latte und Espresso mit dem Kaffee-Vollautomaten zubereiten

Für den perfekten Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso oder andere Kaffee-Spezialitäten gibt es unterschiedliche Zubereitungsmethoden. Ein Kaffeevollautomat kann in der Regel die verschiedensten Getränke herstellen. Kaffeevollautomaten mit angeschlossenem Milchbehälter können einen Cappuccino oder auch einen Latte Macchiato in der Regel auf Knopfdruck zubereiten. Wer den Schaum selbst zubereiten muss, muss das richtige Verhältnis von Milch und Kaffee kennen.
 
Tipps zur Zubereitung von Cappuccino, Latte Macchiato und Caffe-Latte.

Caffè Latte: Dieser Milchkaffee besteht aus heißer Milch, einem doppelten Espresso und Milchschaum. Hierzu müssen Sie also Milch erhitzen und diese nur zum Teil aufschäumen. Lassen Sie sich vom Kaffeevollautomaten einen doppelten Espresso zubereiten, geben Sie dann einfach alles in eine große Schale mit der Milch und dem Schaum darauf.

Latte Macchiato:
Um die drei Schichten möglichst gut hinzubekommen, wird zuerst heiße Milch in ein Latte Macchiato-Glas gefüllt, etwa bis zur Hälfte des Glases. Dann wird Milch aufgeschäumt. Der Milchschaum sollte relativ fest sein, also nicht so cremig wie beim Cappuccino. Mit dem festen Schaum wird jetzt das Glas aufgefüllt. Anschließend wird ein Espresso vorsichtig durch den Schaum in das Glas geschüttet. Der Espresso ist schwerer als der Schaum, muss aber auf jeden Fall heißer sein als die Milch ganz unten, damit er von ihr getragen wird und die typischen drei Schichten entstehen. Auch wenn der ursprüngliche Latte Macchiato keine drei Schichten hat, ist es doch genau das, was man sich unter einem Latte Macchiato im Glas vorstellt.

Cappuccino: Einen Espresso in einer Cappuccino-Tasse (120-180 ml) zubereiten. Dann die Tasse zügig mit cremigem Schaum (Zubereitung siehe unten) auffüllen. Beim Einfließen entsteht die typische Crema auf dem Schaum. Traditionell wird Cappuccino mit einer Arabica-Robusta- Bohnenmischung hergestellt.

Espresso: Für die Zubereitung eines Espresso wird heißes Wasser möglichst schnell durch Espressomehl hindurchgepresst. Die Kontaktzeit des Mehls mit dem Wasser ist also erheblich kürzer. Dadurch lösen sich weniger Bitter- und Gerbstoffe heraus als bei der Filtermethode. Das ist übrigens auch der Grund, dass Espresso weniger Koffein enthält als eine Tasse Filterkaffee. Wesentlich Magen freundlicher als gewöhnlicher Filterkaffee. Die Gründe dafür sind wie folgt: Erstens wird der Espresso bei deutlich höheren Temperaturen gebrannt. Deshalb zersetzen sich auch mehr Reizstoffe als bei der üblichen Röstung. Zweitens wird der Espresso anders zubereitet, was sich ebenfalls günstig auf den Gehalt an Reizstoffen auswirkt.


Interesse an Rezepten und der Zubereitung von leckerem Kaffee ?


Der Milchschaum: So schäumen Sie perfekt auf

Wer einen Kaffeevollautomaten sein eigen nennen darf, der kann sich die unterschiedlichen Köstlichkeiten ganz einfach selbst zubereiten. Entscheidend dafür ist natürlich das der Vollautomat über eine Milch-Aufschäum-Düse verfügt. Zum Aufschäumen auf jeden Fall immer kalte Milch verwenden. Generell sollte man eher zu einem höheren Fettanteil greifen, 3,5% oder mehr um einen cremigen Milchschaum zu erhalten. Zudem hat der Fettgehalt vor allem auch Auswirkungen auf den Geschmack, weshalb ein höherer Fettgehalt von Profis bevorzugt wird. Der Schaum sollte nicht zu fest oder grobporig sein, ist für einen perfekten Cappuccino nicht erwünscht. Der Milchschaum sollte viel eher cremig und feinporig sein und dabei trotzdem nicht sofort wieder in sich zusammenfallen.

Wenn Ihr Kaffeevollautomat über eine Milchschaumdüse verfügt, sollten Sie ein paar Tricks beachten:
  • Am besten benutzen Sie ein Milchkännchen zum Aufschäumen (0,3 Liter Fassungsvermögen bei einem kleinen Dampfboiler und 0,6 Liter bei einem größeren). Das Kännchen immer zur Hälfte mit kalter Milch füllen, damit man mit der richtigen Technik das bestmögliche Ergebnis erzielen kann.
  • Die Eiweiße in der Milch gerinnen bei zu hoher Temperatur, deshalb fällt der Milchschaum wieder in sich zusammen, wenn er heißer als ca. 60°C wird. Das Kännchen immer so anfassen, dass Sie mit der Hand die Temperatur der Milch fühlen können. Sollte das Gefäß zu heiß für die Berührung mit der Hand sein, sollen das Aufschäumen beenden werden.
  • Zu Beginn des Aufschäumen sichergehen, dass nur Dampf und kein Wasser aus der Düse kommt: Düse also erst kurz öffnen, warten bis nur noch Dampf herauskommt. Die Düse leicht schräg in die Milch halten, und zwar so dass sie nicht ganz mittig, sondern leicht versetzt, den Boden berührt.
  • Sobald die Milch verwirbelt, müssen Sie die Position des Kännchens so verändern, dass die Düsen-Spitze nur ganz knapp unterhalb der Oberfläche liegt. Somit ist garantiert das Luft in die Milch kommt.
  • Durch diesen Vorgang wächst das Milchvolumen an. Wenn der Milchschaum ca. ¾ der Kanne erreicht hat, schieben Sie die Düse des Vollautomaten wieder ein kleines bisschen tiefer in die Milchschaum und warten so lange, bis sie die richtige Temperatur hat (so lange Sie das Kännchen halten können, ohne sich zu verbrennen).


Nach dem Gebrauch der Aufschäum-Düse Ihres Kaffeevollautomaten, sollten Sie entsprechende Einzelteile am besten sofort, spätestens am Ende des Tages gründlich mit heißem Wasser durchspülen und reinigen. Durch die Milchreste können sich Ablagerungen sammeln, die nicht nur schlecht für den Kaffeevollautomat, sondern auch für die einwandfreie Hygiene sind.


Dank guter Wasserqualität - Der perfekte Kaffee

Der erste Schritt zum perfekten Kaffee ist unabhängig von der Zubereitungsmethode das Wasser. Viele Kaffeetrinker machen sich keine Gedanken darüber, dass ihr Lieblingsgetränk zum Großteil aus Wasser besteht und vernachlässigen dessen Qualität komplett. Eine der größten Beeinträchtigungen des Geschmacks entsteht durch eine hohe Carbonhärte, diese äußert sich nicht nur als Verkalkung im Wasserkocher, sondern in schlechterem Kaffeegeschmack. Wer dies verhindern möchte, filtert entweder sein Wasser oder benutzt stilles Wasser aus der Flasche.




Kaffeevariationen:
Dunkel oder hell, mit oder ohne Milch, Cappuccino oder Latte Macchiato, das sagt Ihnen etwas. Doch wissen Sie auch genau was drin ist und wie sie gemacht werden? Und woher sie stammen? Wir stellen hier die gängigsten Variationen vor. Einige haben den italienischen Espresso zur Grundlage, andere den klassischen Filterkaffee. Welche Kreation Ihnen am besten mundet, ist pure Geschmacksfrage.


Milchkaffee


Milchkaffee

Der klassische Milchkaffee besteht jeweils zur Hälfte aus Filterkaffee und heißer Milch. Auch als Café au lait bekannt, ist er der typische Frühstückskaffee in Frankreich. Meist wird er in einer großen Schale serviert. Und genau so heißt Milchkaffee dann auch in der Schweiz, nämlich „Schale“. In Deutschland ist der Milchkaffee mit seinem milden, milchigen Geschmack auch sehr beliebt.




Cappuccino



Cappuccino

Cappuccino kommt aus Italien und wird dort fast ausschließlich zum Frühstück getrunken. Er besteht ungefähr zu gleichen Teilen aus Espresso Lungo, heißer Milch und heißem Milchschaum. In der Regel wird er in dickwandigen, vorgewärmten Steingut- oder Porzellan-Tassen serviert und gesüßt getrunken. In Deutschland wurde der Cappuccino in den letzten Jahren zu einer der populärsten Kaffeevariationen. Der Name ist übrigens abgeleitet von den braunen Kutten der Kapuzinermönche, die dem Farbton des Cappuccinos entsprechen.





Espresso



Espresso

Espresso stammt ursprünglich aus Mailand. Bei der Zubereitung wird heißes Wasser mit hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeepulver aus dunkel gerösteten Espressobohnen gepresst. Man erhält einen konzentrierten Kaffee, auf dem sich eine dichte, haselnussbraune Schaumschicht, die sogenannte Crema, befindet, die zu einem Espresso dazugehört.
Espresso Lungo ist ein verlängerter Espresso, da die doppelte Menge an Wasser bei gleich bleibender Pulvermenge verwendet wird. Espresso Doppio ist ein doppelter Espresso und Espresso Ristretto wird mit sehr wenig Wasser zubereitet.






Latte Macciato


Latte Macciato

Latte Macciato heißt übersetzt „befleckte Milch“ und war ursprünglich der Kaffee für Kinder in Italien. Inzwischen kann man ihn fast überall auf der Welt bestellen. Meist wird in einem hohen Glas serviert, in dem man die drei üblichen Schichten gut erkennen kann. Die unterste Schicht besteht aus heißer Milch, die zweite aus Espresso und die dritte aus heißem Milchschaum. Aufgrund der verschiedenen Dichteverhältnisse der einzelnen Schichten sollten sich diese bei richtiger Zubereitung nur wenig miteinander vermischen.





Kaffee Geschichten

veröffentlicht um 03.01.2015, 11:10 von Michael Pech   [ aktualisiert: 03.01.2015, 11:25 ]

Kurze Kaffee Geschichte: Der erste Kaffee in Europa

Ein Kapitän der Holländischen East India Company brachte im späten 17. Jahrhundert die ersten Kaffeesamen nach Amsterdam. Dort wurden Sie im Gewächshaus der berühmten botanischen Gärten angepflanzt. Anschliessend begannen die Holländer, Kaffee in Ceylon und Java anzupflanzen. Durch den zunehmenden Erfolg des Getränks in Europa wurden die Holländer für mehrere Jahrzehnte führend im Kaffeeanbau. Um 1720 brachte der Franzose Chevalier de Clieu die erste Kaffeepflanze nach Martinique. Die Pflanze gedeihte dort so gut, dass sie in weiteren karibischen Kolonien wie Guadeloupe und Santo Domingo angepflanzt wurde. Ein Jahrhundert später wurde der Kaffee in zahlreichen Lateinamerikanischen Ländern zur Kulturpflanze, das bis in die heutige Zeit andauert.


Kurze Kaffee Geschichte: Das erste Wiener Kaffeehaus

1685 öffnete das erste Wiener Kaffeehaus seine Pforten, für das gemeine Volk war der Kaffee jedoch unerschwinglich. Den teuren Kaffee konnten sich nur Aristokraten und gut situierte Bürger leisten, erst im Laufe des 20. Jahrhundert wurde Kaffee zu einem beliebten Heißgetränk für alle.

Fairtrade

veröffentlicht um 03.01.2015, 11:07 von Michael Pech   [ aktualisiert 14.03.2015, 02:11 von Michael Pech ]


http://www.fairtrade-deutschland.de/index.php
Wer seinen Kaffee mit gutem Gewissen genießen will, sollte zu Fairtrade-Produckten greifen. Anbieter dieser Produkte sind meist sozial und ökologisch engagiert und verhelfen den Kaffeebauern und deren Helfern zu einem fairen Preis. Um ihre Arbeit angemessen zu vergüten, legt der Verein Trans Fair mit den Kaffeeproduzenten Mindestpreise fest, die die Produktions- und Lebenshaltungskosten der Bauern abdecken. Kaffees mit dem Fair-Trade-Siegel kosten zwar etwas mehr, kommen bei uns aber immer besser an. Genau wie Bio-Kaffee. Viele Anbieter sorgen inzwischen für einen Zuwachs und eine große Verbreitung dieses umwelt- und sozialverträglichen Qualitätssegmentes im deutschen Markt. Bei sicheren Abnahmemengen zu garantierten und höheren Preisen können Kleinbauern ihren Kaffee zugunsten der Umwelt und der Artenvielfalt in Mischkultur und biologisch anbauen. Unter solchen nachhaltigen Bedingungen können sie den Kaffee sorfältig ernten und sortieren und dabei ihren Lebensunterhalt sowie den ihrer Familien sichern.

Der Kaffee Zauberer

veröffentlicht um 03.01.2015, 11:04 von Michael Pech   [ aktualisiert: 03.01.2015, 11:04 ]

http://cafegrafia.com/index.php

Der Kaffee Zauberer: Saul Bolanos und seine Kaffee Kunst

Wasser kocht in einem Topf vor sich hin, dann wird Kaffeepulver hinzugeschüttet. Nun gibt
es bald eine gute Tasse Kaffee, könnte man meinen. Doch wenn der Künstler Saul Bolanos Kaffee kocht, dann hat er anderes im Sinn. Er will Fotos mit Kaffee als Ersatz für die üblichen Entwicklerflüssigkeiten herstellen. Dazu wird Kaffee mit ein paar Zutaten gemischt, dann können Fotos in der typischen braunen Kaffeefarbe entwickelt werden. Nicht nur auf Papier lässt sich diese Technik anwenden, auch auf Tassen und Wandtellern hat Bolanos seine Motive schon abgelichtet, ebenso wie auf Textilien. Seit 1988 hat er diese Technik immer wieder verfeinert. Ein langer Traum ist 2010 in Erfüllung gegangen. In der herrlichen Landschaft des Kaffeeanbaus in Cartago (Costa-Rica) hat er das "Museo Costarricense Cafe Arte" eröffnet. Hier zeigt er über 500 Ausstellungsstücke und erklärt interessierten Besuchern auch die Technik.

Myhten und Halbwahrheiten über Kaffee

veröffentlicht um 03.01.2015, 10:55 von Michael Pech   [ aktualisiert: 04.01.2015, 02:50 ]


Myhten und Halbwahrheiten über das Beliebteste Heißgetränk der Deutschen

1) Kaffee entwässert: Eine der ältesten und beliebtesten Aussagen: "Kaffee entzieht dem Körper Wasser!" Obwohl längst wissenschaftlich das Gegenteil bewiesen wurde, wird man doch immer wieder freundlich in Kaffees und Restaurants darauf hingewiesen. Dabei besteht Kaffee selbst zum größten Teil aus Wasser. Führt also dem Körper auch Flüssigkeit zu. Zwar wird durch das Koffein der Harndrang verstärkt, doch diesen Flüssigkeitsverlust gleicht der Körper problemlos im Laufe des Tages wieder aus.

2) Kaffee hilft beim Ausnüchtern:
Ach wäre das nicht schön - abends ein paar Gläser Bier zu viel trinken und die Fahruntüchtigkeit schnell mit einem doppelten Espresso beseitigen! Das geht natürlich nicht, denn Kaffee kann nicht den Alkohol-Abbau beschleunigen. Allenfalls führt das Koffein dazu, dass man sich wacher und fitter fühlt, als man wirklich ist.

3) Espresso hat den höchsten Koffeingehalt:
Wenn man eine Milchkaffeetasse voll Espresso trinken würde, so hätte diese natürlich mehr Koffein als dieselbe Tasse mit Filterkaffee, aber das tut ja auch niemand. Ein normal großer Espresso hat ca. 50-60 mg Koffein, eine Tasse Filterkaffee 80-120 mg. Übrigens kann auch eine Tafel Zartbitterschokolade bis zu 80 mg Koffein enthalten!

4) Koffein führt zu besseren Ergebnissen im Ausdauersport:
Dies ist nicht generell richtig, denn Koffein kann sogar ganz im Gegenteil den Blutfluss im Herzen reduzieren, bzw. verhindern, dass sich der Blutfluss bei anstrengender Tätigkeit erhöht. Das subjektive Empfinden wacher und aktiver zu sein kann für den Sportler trügerisch werden.

5) Koffein erhöht das Risiko für Herzkrankheiten: Koffein erhöht weder den Cholesterinspiegel noch führt es zu Herzrhythmusstörungen oder anderen Herzkrankheiten. Wer allerdings bereits unter erhöhtem Blutdruck leidet, sollte vorsichtig sein und sich zunächst bei seinem Arzt erkundigen, bevor er sich eine italienische Kaffeemaschine zulegt.

6) Kaffee macht süchtig:
Es kommt wohl ganz auf die Definition von Sucht an - wer morgens nicht recht die Augen aufbekommt, bis er seinen ersten Kaffee hatte, der wird sich vielleicht selbst Koffeinsucht attestieren. Allerdings ist es recht einfach den eigenen Kaffeekonsum einzuschränken oder auch ganz damit aufzuhören - außer leichten Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und schlechter Laune wird einem nichts Schlimmes passieren.

7) Koffein ist schlecht für den Magen: Nicht das Koffein reizt die Magenschleimhäute und kann zu Sodbrennen führen, sondern die im Kaffee enthaltenen Säuren. Dementsprechend verhindert auch nicht entkoffeinierter Kaffee Magenprobleme, sondern hier kann man dem Namen vertrauen, Schonkaffee oder auch Espresso.

8) Kaffee macht immer wach: Die erste halbe Stunde nach dem Genuss hat Kaffee eine beruhigende Wirkung. In dieser Zeit kann man besonders gut einschlafen und träumt auch häufig. Allerdings sollte man sich beeilen, sobald die stimulierende Wirkung einsetzt, wird das Einschlafen schwierig. Übrigens gibt es auch Menschen mit sehr niedrigem Blutdruck, denen Kaffee immer beim Einschlafen hilft.

9) Kaffee verursacht Krebs: Immer wieder wird dem Koffein die Schuld an diversen Krankheiten zugeschrieben. Es gibt allerdings keine wissenschaftliche Studie, laut der Kaffee das Krebsrisiko wirklich vergrößert. Eher im Gegenteil. In einer Studie wird dem Kaffee attestiert, das Risiko an Darmkrebs zu erkranken zu vermindern.

10) Wer schwanger werden will, sollte besser keinen Kaffee trinken: Es gibt keinerlei Belege, dass Koffein sich schädlich auf die Empfänglichkeit auswirkt und auch während der Schwangerschaft darf ruhig in Maßen Kaffee getrunken werden.

Kaffee ist also insgesamt gesünder als befürchtet - lassen Sie sich jede Tasse schmecken

Geschichte des Kaffee-Vollautomaten

veröffentlicht um 03.01.2015, 09:33 von Michael Pech   [ aktualisiert: 04.01.2015, 09:23 ]

Geschichte des Kaffee-Vollautomaten
Die Erfindung stammt ursprünglich aus der Schweiz. Der Schweizer Ingenieur Arthur Schmed entwickelte bereits Ende der 1970-er Jahre einen Automaten, der sich in Art und Weise der Zubereitung von normalem Filterkaffee am Prinzip einer Espressomaschine orientierte. Unter hohem Druck wird die Brühdauer auf ein Minimum reduziert, die Zubereitung komplett automatisiert. 1980 war Er soweit und hatte die erste vollautomatische Kaffeemaschine entwickelt. Erst 1985 ging diese automatisierte Kaffeemaschine als Weltneuheit in die Produktion, was bis heute Millionen von Verbrauchern zu Gute gekommen ist. Seit den 1980-er Jahren bis heute hat sich viel getan was die Entwicklung betrifft. Moderne Automaten bieten Milchschaum auf Knopfdruck und reinigen und entkalken sich automatisch. Das einzige, was der Besitzer dazu beitragen muss, ist die vom Hersteller zur Reinigung empfohlene Chemikalie zuzuführen und ab und an den Filter zu wechseln, der ein Verkalken der Maschine verhindert.

1-8 of 8